Bremen bleibt stabil! 400 Menschen kommen zur Soli-Foto-Aktion nach Farbbeutelattacken in Walle
Wir sind mehr!
Am Sonntag, 18.1.2026, trafen sich 400 Menschen vor allem aus der Nachbarschaft in Walle um mit einem gemeinsamen Foto zu zeigen: Der überwiegende Teil der Bremer und Bremerinnen will die Demokratie schützen und wünscht sich eine solidarische Gesellschaft. Anlass sind fünf Farbattacken auf Wohnhäuser in Walle, an denen „Bremen bleibt stabil“ Plakate, eine Regenbogenfahne oder eine Antifa-Fahne hingen.
„Bremen bleibt stabil“ ist eine parteiunabhängige Bremer Initiative. Wir sind Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Demokratie in Deutschland Schritt für Schritt abgebaut wird, während rechtes Gedankengut und rechte Gewalttaten in beunruhigendem Ausmaß dramatisch zunehmen.
Wir freuen uns, wenn immer mehr Menschen unsere Poster aufhängen! Jede und jeder, die oder dem eine vielfältige demokratische Gesellschaft am Herzen liegt, ist willkommen die Initiative zu unterstützen.
Eine Liste von den Orten, an denen ihr Sticker und Plakate bekommt, findet ihr auf dieser Webseite.
Wir wollen ein Zeichen setzen mit vier Slogans in vier Formaten für Sticker, Plakate, Transparente. So geht’s:
• Das gewünschte pdf downloaden, Plakat ausdrucken und ins Fenster hängen.
• Oder Plakate DIN A3 und Sticker im Buchladen und anderen Läden abholen:
Wenn Ihr unsere Initiative gut findet, aber Euch unser Lay-out oder die Formulierungen nicht gefallen, seid kreativ, entwerft eigene Motive und hängt sie auf. Ziel ist, dass öffentlich sichtbar wird, dass die Mehrheit der Menschen in Bremen die Entwicklung nach rechts ablehnt.
Hintergrund der Aktion
Die AfD ist eine faschistische Partei. Ihre zu 80 Prozent männlichen Mitglieder spielen besorgte Bürger und verstecken hinter dieser Fassade ihre rassistische und abwertende Haltung gegenüber anderen Menschen. Aber losgelassen im sozialen Netz fallen sie hochaggressiv über Andersdenkende oder Andersfühlende her. Diese Aggression – getrieben von ihrem Hass – macht dort aber nicht halt und greift immer mehr um sich. Im Schatten der AfD entwickeln sich „Bürgerwehren“ und andere gewaltorientierte Männerbünde. Die Zustände erinnern an die Ereignisse vor fast hundert Jahren.
Nun stuft nach dem Rausschmiss ihres Rechtsaussen-Präsidenten Maaßen mittlerweile sogar der Verfassungsschutz die Bundes-AfD als „gesichert rechtsextrem“ ein. Es wird also höchste Zeit im öffentlichen Raum Zeichen gegen die Faschist*innen zu setzen.
Unsere Gruppe agiert gegen AfD und rechte Politik mittels verschiedener Aktionsformen wie „Flöten gegen den Hass“, „Sandwich-Performances“ oder auch die Teilnahme an Aktionen/Demos. Wir teilen die Ansicht, dass gegen den Rechtsruck nur hilft, sich gemeinsam dagegen zu stellen. Deshalb fordern wir wie so viele andere auch: Verbietet die AfD. Faschismus ist keine Meinung – Faschismus ist ein Verbrechen!
Kontakt
afd-nirgendwo@riseup.net
Bremen bleibt stabil! Soli-Foto-Aktion nach Farbbeutelattacken in Walle Wir zeigen: Wir sind mehr!
Kommt alle am 18.1.26 um 12 Uhr auf die Waller Mitte (Fasia-Jansen-Straße / Dedesdorfer Platz)!
Nach fünf Farbattacken auf Wohnhäuser in Walle, an denen „Bremen bleibt stabil“ Plakate, eine Regenbogenfahne oder eine Antifa-Fahne hingen, möchten wir unsere Solidarität ausdrücken. Je mehr wir sind, desto deutlicher zeigen wir: Der überwiegende Teil der Bremer und Bremerinnen will die Demokratie schützen und wünscht sich eine solidarische Gesellschaft.
„Bremen bleibt stabil“ ist eine parteiunabhängige Bremer Initiative. Wir sind Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Demokratie in Deutschland Schritt für Schritt abgebaut wird, während rechtes Gedankengut und rechte Gewalttaten in beunruhigendem Ausmaß dramatisch zunehmen.
Wir freuen uns, wenn immer mehr Menschen unsere Poster aufhängen! Jede und jeder, die oder dem eine vielfältige demokratische Gesellschaft am Herzen liegt, ist willkommen, die Initiative zu unterstützen.
Eine Liste von den Orten, an denen ihr Sticker und Plakate bekommt, findet ihr auf dieser Webseite.
Presseerklärung AFD-Verbot prüfen
Wir als überparteiliche Initiative „Bremen bleibt stabil“ haben am 5. Dezember in der Bremer Innenstadt zwei Transparente mit der Aufschrift „AfD Verbot prüfen jetzt!“ angebracht, an der Fußgängerbrücke vor dem Gustav-Detjen-Tunnel und an der Fahrradbrücke über die Bürgermeister-Smidt-Straße. Mit dieser Aktion möchten wir auf die Notwendigkeit aufmerksam machen, die Vereinbarkeit der AfD mit dem Grundgesetz juristisch überprüfen zu lassen.
Hintergrund der Aktion Wir begründen unser Anliegen mit den zunehmenden verfassungsfeindlichen Tendenzen innerhalb der Partei und ihrer Jugendorganisation. Wir sehen mit Sorge, dass demokratische Grundwerte und die Würde des Menschen immer offener in Frage gestellt werden. Ein Verbotsverfahren ist kein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern die konsequente Anwendung der wehrhaften Demokratie, wie sie unser Grundgesetz vorsieht.
Zeitpunkt Am 14. März 2024 hat die Bremische Bürgerschaft den Bremer Senat aufgefordert, sich auf Bundesebene für die Prüfung eines AFD-Verbots einzusetzen. Am 5. Dezember tagte im nahegelegenen Parkhotel die Innenministerkonferenz. Dies wäre eine Gelegenheit gewesen, die Prüfung eines AFD-Verbots zu diskutieren. Diese Gelegenheit wurde leider versäumt.
Rechtlicher Rahmen Nach Artikel 21 des Grundgesetzes können Parteien verboten werden, die darauf ausgerichtet sind, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen. Die Entscheidung darüber liegt beim Bundesverfassungsgericht. Wir fordern Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung auf, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Der Schutz unserer Demokratie ist eine gemeinsame Verantwortung.
Podiumsdiskussion in der Kulturwerkstatt westend Waller Heerstraße 294
Mittwoch, 29. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Überall in Deutschland und in vielen Ländern der Welt verstärken sich autoritäre, ausgrenzende, nationalistische und rechtsradikale Strukturen und Positionen. Sie greifen immer mehr Menschen und Bereiche unseres Lebens an. Sie bedrohen unser Zusammenleben, die Vielfalt, die Demokratie. An vielen Orten erleben wir aber auch Proteste dagegen.
Was können wir in Bremen gegen die Normalisierung rechtsextremer Politik tun? Was gibt es für Ideen, und was macht am meisten Sinn?
Darüber wollen wir uns mit Martina Renner (Expertin für Rechtsextremismus), mit Marcus Meyer (Denkort Bunker Valentin) und einer Bremer Aktivist*in austauschen sowie Kontakte miteinander knüpfen.